Sage nicht „prachtvoll“, wenn du Nikkô nicht gesehen hast
Dies ist ein alter japanischer Sinnspruch, und alles andere als unwahr. Nikkô besitzt Pracht aller Art in Hülle und Fülle, und lässt sich hier eigentlich gar nicht beschreiben, ohne dem Orte Unrecht zu tun. Ich war genau zur richtigen Zeit da, nämlich dann, wenn der Herbst den Pinsel auspackt, „dannwollnwama“ schnauft, die Aluleiter unter den Arm klemmt und sich daran macht, die Bäume, die nicht schnell genug auf sich selbst sind, rot, gelb und so weiter anzupinseln.
Um diese Pracht voll auszukosten, macht man sich am besten wandernderweise auf den Weg durch die umliegenden Berge, während die Pracht der Tempel- und Schreinanlage, die die andere Attraktion der Stadt bildet, vorerst im Tal zurückbleibt. In der Jugendherberge treffe ich auf James, einen Australier, Patricia, eine Portugiesin, und Mike, einen Engländer, mit denen ich den ersten Tag verbrachte. Mike fuhr danach ab, die anderen beiden sind bis gestern noch an meiner Seite gewesen.
An jenem ersten Tag machten wir uns auf die – aufgrund kurz nach dem Losgehen einsetzenden Regens nassen – Socken, um den Kirifuri-Wasserfall und die drei weiteren Fälle in seiner Nähe aufzusuchen. Die Fälle sehen so aus:
Der Vorteil des Regens war, dass viel Dunst entstand, der für Aussichten wie diese sorgte:
Danach ging es durch den Wald flussaufwärts zu den anderen Fällen, wobei der Wald mitatemberaubendheiten nicht geizte, aber schaut einfach selbst:
James und der 2. Wasserfall
Die 3. Fälle. Aufgrund des Regens ließen wir den letzten Wasserfall aus und begaben uns zurück nach Nikkô, wo James und Patricia einen Waschsalon suchten, um ihre Schuhe in den Trockner zu packen, und ich und Mike noch den Tempelattraktionen einen Besuch abstatteten, genau genommen nur einer, nämlich dem Tôshôgu, der Tokugawa Ieyasu geweiht ist (Wer das hier liest und immer noch nicht weiß, wer das ist, sei gestrafet dadurch, dass er das jetzt selbst nachschlagen muss). Ich habe zwar ein paar Fotos gemacht, aber meine Kamera hatte nicht mehr genug Saft, weswegen die meisten verwischt sind, also nehmt mit denen auf Wiki vorlieb – die sind, ehrlich gestanden, eh besser…
So, ich bin auf der Waltz, aber ein Paar Sachen aus Tôkyô hab ich noch nicht berichtet. Manches davon war auch gar nicht so doll, aber eines will ich euch dann doch noch zeigen: Den Tsukiji-Fischmarkt.
Der Markt soll am besten zwischen 5 und 8 Uhr sein, aber ich wollte dann auch nicht übertreiben und bin gegen 6 aufgestanden, um gegen halb sieben dort aufzulaufen. Da waren die Auktionen zwar schon vorbei, aber es gab immer noch viel zu sehen. Natürlich jede Menge Fische…
…verschiedenster Arten.
Darunter natürlich auch den hoch geschätzten Thunfisch.
Dieser Mann schneidet gerade das Riesenbiest (Kopf und Schwanz fehlen schon, und das sind locker noch mal 60 cm!) zu solch handlichen Stücken,…
…die dann für ziemlich viel Geld vor allem an Restaurants und Fabriken gehen. Katsuobushi ist eine Möglichkeit, die kleineren Thunfische zu verarbeiten, und sieht so aus:
Es gibt natürlich auch Miesmuscheln, die so groß sind wie zwei meine Hände (die kurze Seite der Kiste ist unterarmlang),…
…Tintenfisch…
…und Krebstiere aller Arten.
Das hier ist keine normale Schwimmkrabbe, was man daran erkennt, dass sie unten leuchtend blau und etwa 2 1/2 mal so groß ist:
Der Markt ist ebenso beliebt bei Touristen wie bei Großhändlern und ganz normalen Menschen, die die Möglichkeit, unnachahmlich frischen Fisch zu sehr günstigen Preisen zu erstehen, ausnutzen, und daher ziemlich voll.
All die Styroporkisten müssen natürlich irgendwo hin – hierhin.
Mit im Bild: Eines der von mir liebevoll „Schienbeinbrecher“ genannten Lieferfahrzeuge, die mit forschen 25-30 km/h fröhlich durch die Menschenmenge brezeln, die auf der anderen Seite der Halle und in derselben Fische begutachtet. Nicht im Bild: Frühstück. Es gibt zwar einige Sushi-Restaurants, die wahrscheinlich das frischste Sushi der Welt zubereiten, aber das ist mir so am Morgen doch noch eine Nummer zu hart. Ich hatte darauf gehofft, irgendwo einen schönen frisch gegrillten Tintenfisch oder ähnliches zu bekommen, aber: Pustekuchen.
Ein Paar Blocks weiter finden sich dann tausende kleiner Stände, die Essen aller Art anbieten, Soba, Udon, Okonomiyaki…
…aber keinen gegrillten Fisch. Na dann nicht.
Auf dem Weg zur U-Bahn habe ich mich dann total verlaufen, was sich aber als Glücksfall herausstellte, weil ich beim Blick auf eine Karte bemerkte, dass ich mich schon unweit des Kabuki-za befand – und mit diesen letzten Bildern des berühmten Theaters verlasse ich Tôkyô vorerst, zumindest was die Berichterstttung hier betrifft.
Falls noch jemand zuliest, die regelmäßigen Updates bleiben gerade aus, weil ich auf Reisen bin und Internetzugang eher unregelmäßig zur Verfügung steht. Da ich heute aber aufgrund allgemeiner Erschöpfung und eines schmerzenden Knies beschlossen habe, eine Pause einzulegen und den Großteil des Tages hier im Ryokan zu verbringen, was mir Gelegenheit gibt, ein WLAN-Ticket zu erwerben und mal wieder was zu schreiben.
Ein letzter Tôkyô-Post kommt, dann Nikkô und Nagano. Ich selbst fahre morgen nach Matsumoto, danach gehts in die Kansai-Region, bis runter nach Kyûshu. Viel Spaß mit den neuen Artikeln!
Der Yasukuni-jinja ist natürlich auch ein Pflichbesuch, wenn auch ein kontroverser welcher. Der Schrein selbst ist nicht sehr beeindruckend, wenn auch wirklich groß:
Die Kontroverse liegt darin begründet, dass in diesem Schrein japanische Soldaten, die in Kriegen starben, als Kami herhalten, was natürlich weder der Friedensbewegung noch den Koreanern und Chinesen besonders gefällt, zumal auch Kriegsverbrecher darunter sind. Es gibt ein Museum mit einer Menge nicht ganz objektivem Material (Propaganda aber auch nicht) über Japan und den zweiten Weltkrieg, aber als ich ankam, hatte es nur noch eine Stunde geöffnet, also ist das erstmal verschoben. Auf dem Rückweg wurde ich dann trotzdem für mein Timing belohnt:
Oh je, so lange her schon wieder? Mittlerweile ist nicht mehr alles so neu und daher fühle ich mich seltener bemüßigt, was zu schreiben, obwohl ich ja durchaus was unternehme… Vielleicht ändert sich das, wenn ich Ende nächster Woche auf Reisen gehe. Heute habe ich dafür wieder ne ganze Menge für euch.
Den Anfang macht der Sensô-ji, dessen Besuch meinerseits mittlerweile ziemlich lange zurückliegt, es wird also Zeit. Der Tempel gehört zum bedeutendsten Kulturgut des Landes und ist ein absoluter Pflichtbesuch.
Der Weg dorthin führt erstmal durch dieses berühmte Tor:
Das Kaminarimon (Donnertor), eines der Wahrzeichen Tôkyôs und vor allem das Wahrzeichen Asakusas.
Dahinter beginnt die Nakamise-dôri, eine Ladenstraße im Stile der Edo-Zeit:
Wie so vieles, das Touristen anziehen könnte, ist die echte Nakamise-dôri mittlerweile in den Tôkyô Original Nakamise-dôri Park umgewandelt worden und besteht fast ausschließlich aus Souvenirläden, in denen man von Kabuki-Perücken über „authentische“ Schwerter hin zu Kaminarimon-Mobiltelefonanhängern und Sensô-ji-förmigen Keksen alles kaufen kann, was man nicht will. Ich hatte Hunger, aber Essen: Fehlanzeige. Genauso verhält es sich leider mit den Tempel, er ist so überlaufen mit Touristen wie mir, dass man ihn nicht wirklich ansehen kann, weil man kaum treten kann. Das schmälert das Vergnügen beträchtlich, und ich will mir gar nicht ausmalen, wie es da am Wochenendnachmittag zugehen muss – ich war am Mittwochmittag da, gegen 14.00 Uhr!
Das ist der Tempel von aussen…
…und das von innen:
Man sieht das Problem.
Wenn man allerdings eine kleine Runde um den Tempel, übers restliche Tempelgelände dreht, kommt man auch an sehr schöne Orte, die kaum besucht sind, wie diese:
Also, mir kommt es vor als wär es gestern gewesen, dass ich den Artikel über den Zoo geschrieben habe…
Jedenfalls war ich im Edo-Tôkyô-Museum, welches über die Geschichte dieser Molochopolis so manches zu berichten weiß. Der Eingang zur Ausstellung liegt im 5. Stock und man landet direkt auf einer Replik der alten Nihonbashi-Brücke, um die sich weiland, als im damals-noch-Edo erstmals ein Bürgertum entstand, eben jenes tummelte, die sich über eine Replik der früheren Fassade des Kabuki-za spannt, was geographisch völliger Unsinn ist, aber trotzdem viel hermacht. Überall gibt es Gegenstände aus dem alten Edo und Informationen über ebenjenes. Sehr schön fand ich dieses Modell der Gegend um Nihonbashi (am hinteren Ende sieht man was ein bißchen rausragen… das ist die Brücke), um das herum einige Ferngläser postiert waren:
Die Ferngläser waren dort, weil die Figuren mit geradezu rührender Liebe zum Detail gestaltet sind:
Sehr witzig fand ich diese Karte der Stadt kurz nach ihrer Ernennung zum Shôgunatssitz:
was daran witzig ist? Schaut mal auf diese Karte. die Markierung ist da, wo auf der oberen Karte der Fluß rechts unten ins Meer mündet, die grüne Insel, auf der „Chiyoda Ward“ steht, ist auf der Karte oben die Insel mit der Pagode (nebenbei bemerkt ist dort heute der Kaiserpalast). Und jetzt zoomt mal Schritt für Schritt raus, bis ihr die ganze Stadt sehen könnt…
Verantwortlich für das Ganze ist dieser Herr:
Tokugawa Ieyasu, Begründer des Tokugawa-Shôgunates und damit der Edo-Zeit, die Fangirls und -boys weltweit mehr lieben als ihre Augäpfel.
Ich muss gestehen, dass ein Hauptgrund für mich, dorthin zu gehen, nicht die historische Ausstellung war, sondern die vielen in ihr enthaltenen Ukiyo-e, die man zwar nicht fotografieren durfte, die mich aber dennoch keineswegs enttäuschten.
Zweimal hab ich mich, als gerade keiner guckte, extra für euch über das Verbot hinweggesetzt:
Das hier sind Ema. Damals waren die noch so groß wie Haustüren. Konnten sich halt nur die Reichen leisten, sich mit den Göttern gut zu stellen…
Das wars hier aus dem Edo-Tôkyô-Museum, wo die Tokugawas mit viel Elan ein langes, ausgeglichenes Match geliefert haben, sich schliesslich aber gegen die Newcomer von Perrys Schwarzen Schiffen geschlagen geben mussten. Zurück ins Studio zu den Nachrichten.
Erst mal eine große Bitte um Entschuldigung an meine geneigten Leser, falls ich noch welche habe, wegen der Woche ohne Updates… Ich war etwas abgespannt, hatte Kopfschmerzen, um ganz ehrlich zu sein, nicht richtig Lust, etwas zu schreiben, und dann wird das eh nicht schön zu lesen – dafür gibts heute wieder mehrere Artikel auf einmal, und ich gelobe wieder einmal Besserung.
Ihr seid aber auch nicht so gut wie ich dachte: Da hab ich euch extra die allerbesten Webcomics überhaupt zusammengestellt, und kaum einer hat sie gelesen – meint ihr, ich merk das nicht?
Da der Ueno-Park ganz bei mir in der Nähe liegt und einen Zoo enthält, der sehr schön sein soll, habe ich mich vor schon viel zu langer Zeit dahin aufgemacht. Wie alles hier ist der Zoo relativ eng, aber sehr schön angelegt, und enthät erstaunlich viele Tiere. Ich habe nur die fotografiert, die ich am spannendsten fand, aber einige Fotos gibt es natürlich.
Tiere haben ja die Angewohnheit, sich zu bewegen, also sind manche von den Fotos auch etwas verschwommen… aber schaut selbst.
Zuerst geht es an den Taubenvögeln vorbei, bei denen erstaunlich große dabei sind, aber letztlich sind sie nicht so aufregend. Anmerken will ich aber, dass die handelsüblichen japanischen Tauben anscheinend schwarz bis schiefergrau sind und leich bläulich schimmern, aber von den Tauben aus Europa zumindest in den städtischen Gebiten fast gänzlich verdrängt wurden.
Dann ging es weiter, vorbei an der Ex-Attraktion des Zoos: Einem leeren, riesigen Gehege, in dem bis vor 1 1/2 Jahren noch eine Große Pandadame gewohnt hat, die leider den Weg allen irdischen gegangen ist, bevor ich ihr einen Besuch abstatten konnte.
Dafür hat sie aber ihre (vollkommen nicht-verwandten) Namensvettern dagelassen, die man als ekelerregend entzückend beschreiben könnte, wenn sie nicht so entzückend wären, dass einem der Ekel vergeht: Die Roten Pandas.
ich hab sogar ein Video gemacht… danach lass ich euch auch in Ruhe mit den Viechern! Aber sind die nicht abolut niedlich? Ich will so einen als Haustier…
Es gibt einen thailändischen Pavillon, den der Prinz von Thailand höchstpersönlich einst den Tierpark geschenkt hat:
Dann kommen wieder Vögel, wie diese lustige Eule,
…dann Löwen und Tiger, die zu viel unterwegs waren, um ein gutes Foto zu kriegen. Die Tiger schienen irgendwie übellaunig zu sein und sind zwei mal zu der Scheibe gekommen, hinter der die Besucher stehen, um dagegenzupinkeln.
Die Affen waren da schon entspannter:
Weißhandgibbons relaxen in einer Astgabel nach einem anstrengenden Ausflug zur Futterschale zwei Astgabeln weiter.
Genauso die Rothunde – ich konnte das gut verstehen, es war so schön sonnig, genau der richtige Tag, um im Grünen rumzuliegen:
Jetzt kommt was für alle, die sich immer gefragt haben, ob die da wirklich so rumsennen. Ja, sie tun es. Nicht alle, aber einige. Eigentlich wollte ich ja den Hokkaido-Braunbären fotografieren, der gerade direkt vor der Scheibe war, aber die Kamera nimmt wesentlich mehr Spiegelung mit als das menschliche Auge – und der Bär ist dann abgehauen, ohne mir eine zweite Chance zu geben.
So habe ich dann ein anderes seltenes Exemplar vor die Linse bekommen:
Die Tanuki waren leider nicht zu Hause, aber erwähnen wollte ich sie dann doch noch. Die will ich unbedingt noch sehen! was denken die sich eigentlich, nicht da zu sein?
Danach kommen erst mal wieder Vögel:
Die obligatorischen Kraniche:
Aus irgendeinem Grund gibt es in diesem Tierpark überall kleine Pools mit Brillenpinguinen, ob die zu viele davon vorrätig haben? Ich hab fünf Becken gezählt…
Nichts gegen Pinguine (wehe!), aber die hat man ja nun schon ziemlich oft gesehen. Da diese aber nicht fliegen können, sitzen sie nicht in Volieren, sondern eben nur hinter Wänden, was anderen, hier ganz normalen Fischfressern Gelegenheit gibt, den Pinguinen etwas von ihrer Sardinenration abzuluchsen:
Nachtreiher!
Wunderschöne Tiere, wenn ihr mich fragt.
Sogar ein Juveniler war dabei:
Dann ging’s ins Tropen- und Terrarienhaus (die Kängurus hab ich ausgelassen, die kenn ich).
Im Tropenhaus zuletzt gab es dann Asiatische Gabelbärte oder Grüne Arowanas, von denen einige zu meinem Entzücken das mit dem „grün“ wohl noch mal nachholen müssen:
…und dieses fliegende Juwel, von dem ich leider nicht den Namen rausfinden konnte:
Das wars aus dem Zoo, demnächst werd ich mal ein Aquarium besuchen… danach brauch ich bestimmt Beruhigungstabletten.
Ehrlich gesagt, will ich jetzt schlafen gehen… Das schreiben dauert doch immer doppelt so lange, wie man denkt. Ich schreibe morgen den Artikel übers Edo-Tôkyô-Museum und den Sensô-ji, okay? Versprochen.
Ich war, mittlerweile schon vor eineiger Zeit, im Nationalmuseum, das nur eine gute Viertelstunde von meinem Guest House entfernt liegt. Auf dem Weg kommt man noch am Jômyô-in vorbei, einem Tempel, der sich dadurch auszeichnet, dass ein Priesterr namens Myô-un, der 1876 Oberhaupt des Tempels wurde, eine besondere Vorliebe für den BosatsuJizô hatte…
…und deshalb beschloss, diesem Schutz“gott“ der Kinder eintausend steinerne Standbilder zu errichten.
Das ging schneller als erwartet, also setzte er sich eine etwas höhere Nummer, als er fertig war:
84 000.
Danach war ich aber wirklich im Nationalmuseum. Dieses ist sehr gut sortiert und enthält viele einzigartige Stücke, von denen die wichtigsten auch noch mit „Japanisches Nationalerbe“ gekennzeichnet sind. Fotografieren ist nur bei den Stücken verboten, die von Sammlern geliehen sind, die sich das ausdrücklich verbeten haben, also konnte ich in der großen, chronologisch angeordneten Ausstellung sehr viel fotografieren. Ich kam mir dabei ein bißchen blöd vor, also hab ich mich auf eine nach streng wissenschaftlichen, komplett auf persönlicher Vorliebe beruhenden Kriterien ausgewählte Auslese beschränkt – obendrein ist das Internet hier etwas langsamer und große Mengen Fotos hochzuladen macht einfach keinen Spaß mehr.
Irgendwas wollte ich doch noch… ach ja! Die Sammlung!
Die ist wie gesagt sehr gut und erstreckt sich von Schnurkeramik aus der Jômon-Zeit…
Ein Netsuke in Form eines Fischers mit Kugelfisch. Leider etwas unscharf, aber das ist eben ein 3-4 cm großes Teil, und dann in einer Vitrine…
Und dann natürlich Tsuba. Ich liebe den Einfallsreichtum, die Vielfalt und die Kunstfertigkeit der Tsuba, aber schaut selbst…
Von schlicht…
…bis prunkvoll.
Die schönste war leider eines der Stücke, die nicht fotografiert werden durften…
Ich hatte dann so einen Hunger, dass ich erst mal gehen musste (das einzige Restaurant auf dem Museumsgelände ist nämlich äusserst fein, mit eintragen und platziert werden etc., ausserdem gibt es französisches Essen, das tat mir nicht Not), obwohl ich erst gut 2/3 gesehen hatte… aber ich komme wieder!
Morgen habe ich mir vorgenommen, in den Zoo zu gehen - das Wetter soll nämlich sehr gut werden.
Und dann möchte ich hier noch mal meiner Schwester zum Geburtstag gratulieren… Herzlichsten!